zuletzt aktualisiert am: 14.02.2019

Jahresbericht der Jugendfeuerwehr aus 2011

Auch kleine Jugendfeuerwehren machen Arbeit. Jedes Kind ist anders.
Es wird bei uns viel gelacht, auch da, wo es nicht immer hin passt.  Die Interessen von 4 Kindern im Alter von 9 – 13 unter einen Hut zu bringen, ist nicht ganz einfach. Aber irgendwie haben wir sie alle, hier halten können.
Jörg sagte auch mal, er merke gar nicht, dass er eine Jugendfeuerwehr habe, das aber nur, weil er damit keine Arbeit hat.

Die Jugendfeuerwehr ist ein fester Bestandteil der Freiwilligen Feuerwehr Schönerlinde, das sieht man auch heute wieder.
Es gibt aber noch mehr Veranstaltungen, wo man die Aktiven und die Jugend zusammen sieht:  beim Erntedankfest, beim Adventsbasar, beim Walpurgisfeuer oder bei großen Feuerwehrveranstaltungen wie dem Gemeindefeuerwehrtag und dem Gemeindejugendfeuerwehrtag.

Aber das klingt so als würden wir nur feiern und uns amüsieren, dem ist nicht so.  Die Wettkämpfe im Löschangriff und in der Gruppenstafette fanden vergangenes Jahr wieder mit einer Mannschaft aus Schönerlinde statt, zwar brauchten wir dafür Verstärkung aus Basdorf, aber wir waren wieder da!

Vor den Sommerferien fand das Gemeindejugendlager statt, es war das zweite Mal, seit ich Jugendarbeit mache. Auch da war Schönerlinde voll integriert. Wir stellten den Rettungsschwimmer und Sanitäter, wir bauten die Zelte auf und wir organisierten das Neptunfest. Andere Jugendfeuerwehren waren zum Beispiel für Essen, Trinken, basteln oder Feuerwehrtechnik verantwortlich. Das einzige was nicht richtig funktioniert sind die Nachtwachen.
Die 3 großen Zelte der Jugendfeuerwehren diensten als Übernachtungszelte, in zwei Zelten waren Jungen und in einem Zelt waren alle Mädchen untergebracht.

Nach den großen Schulferien ging es bei uns auch weiter, wir führen mit den Kindern zur Kartbahn und dazu nahmen wir unsere Verstärkung aus Basdorf auch mit. Danach meinet der eine Junge: “Rudi, ich starte gerne wieder mit Euch!“
Eine Woche später ging es zum Tag der offenen Tür an die Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt. Erst wollten alle JF zusammen dahin fahren, leider wurde das kurzfristig abgesagt und wir mussten es anders organisieren. Deshalb trafen wir in Hütte dann auch nur die JF die einen MTF im Gerätehaus hatten. Tobias fuhr den Weg hin, er kannte den Weg ja schon, er war ja gerade 2 Wochen da zum Zugführerlehrgang und ich fuhr zurück und konnte so für meinen, danach anstehenden Lehrgang, den Weg mir schon einprägen.

Die dritte Veranstaltung  nach den Ferien war der GJF-Tag in Schönerlinde, als eine Marsch mit Stationsbetrieb. Jörgs Idee alle Mannschaften gleichzeitig an einer anderen Station starten zu lassen, war Klasse. Denn so verkürzten sich die Wartezeiten, die sonst immer entstanden waren. Wir starteten wieder mit der bewährten Verstärkung aus Basdorf. Klar waren es die gleichen Kinder, so muss man sich nicht immer auf Neues einstellen, sondern kann auf Vertrautes aufbauen kann.

Im September und Oktober übten wir mit den Kindern alle Fähigkeiten und Wissensthemen, die bei der Prüfung zur Jugendflamme gebraucht werden. Zum Beispiel: das gerade ausrollen und auslegen eines C-Schlauches, das kuppeln von Saugrohren und dabei auch sehen, das zwei Kinder dabei, zwei zu wenig sind, oder das legen von Feuerwehrknoten, das benennen von Wasserführenden Armaturen oder die Handgriffe zur 1. Hilfe.
Theoretisch sollten wie wissen was ein MTF, TSF-W, ein LF und ein TLF ist und wieviel Kameraden in die Fahrzeuge gehören. Wieviel Kameraden müssen ein B-Strahlrohr halten und vieles andere Mehr.
Die Abnahmeprüfung für die Jugendflamme fand im November in Bernau statt und unsere 4 jungen Kameraden haben alle bestanden.

Den Jahresabschluss bei der Jugendfeuerwehr bildete wie immer eine Veranstaltung, die nichts mit der Feuerwehr zu tun hat. Dieses Jahr waren wir mit den Kindern zum Bowling! Weil, Sport hat noch keinem geschadet!
Auch bei uns Jugendwarten gibt es zum Jahresende eine Änderung, Olaf zieht sich etwas zurück, Arbeit geht vor, und Tobias wird in Zukunft mein Stellvertreter sein. Aber ich sehe da kein Problem, denn Tobi war ja schon Gründungsmitglied unserer Jugendfeuerwehr in Jahre 1994.

Zum Schluss meiner Ausführungen bedanke ich mich sonst immer bei allen namentlich, die uns unterstützt haben. Aber in diesem Jahr besteht die Gefahr, dass ich jemanden vergesse, weil fast Alle ein bis mehrmals uns helfend zur Seiten standen.

Deshalb, Danke an alle und ich hoffe irgendwann bekommt ihr dafür gut ausgebildeten Nachwuchs von uns!

Bericht von: Kertin Rudolph, erstellt am: 10.02.2012
   
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